Kultur : Sonderpreise für Polanski, Banderas und Morricone

Noch eine Woche bis zur Verleihung des Europäischen Filmpreises im Berliner Schiller-Theater: Während die acht nominierten Filme noch auf Lorbeer hoffen, hat die European Film Academy (EFA) gestern schon vorab einige Sonderpreise bekannt gegeben. Für ihren "europäischen Beitrag zum Weltkino" - gemeint sind Leistungen für die nichteuropäische Filmproduktion - werden Roman Polanski und Antonio Banderas geehrt. Polanski wird für sein Gesamtwerk und seinen neuen Film "Die neun Pforten", der am 16. Dezember ins Kino kommt, ausgezeichnet. Banderas bekommt den Preis für seine schauspielerischen Leistungen ("Der 13. Krieger", "Die Maske des Zorro" und "Evita") und sein Regiedebüt "Verrückt in Alabama", das seit einer Woche im Kino läuft. Der Preis für ein Lebenswerk geht an den Komponisten Ennio Morricone für "seine unverwechselbaren Filmmusiken seit vier Jahrzehnten", heißt es in einer EFA-Mitteilung weiter.

Im Berliner Kino Arsenal werden in den ersten Dezembertagen alle nominierten Filme jeweils einmal gezeigt. Am 1. Dezember ist "Fucking Amal" von Lukas Moodysson (Schweden) zu sehen, "Rosetta" von Luc und Jean-Pierre Dardenne sowie Istvan Szabós "Sunshine" folgen am 2. Dezember, am 3. Dezember gibt es Aleksandr Sokurovs "Moloch" und Pedro Almodóvars "Alles über meine Mutter", am 4. Dezember zeigt das Arsenal "Notting Hill" von Roger Michell und "The War Zone" von Tim Roth, Nachzügler ist am 5. Dezember "Mifunes Sidste Sang" von Soren Kragh-Jacobsen. Alle acht Filme werden in untertitelten Originalfassungen gezeigt.

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