Kultur : Songwriter Jim Ford gestorben

Der Singer/Songwriter Jim Ford ist gestorben. In den frühen Abendstunden des 18. November wurde der 66-Jährige in seiner Wohnung in Fort Bragg tot aufgefunden. Die Todesursache ist noch unbekannt. James Henry Ford wurde unter anderem als Komponist von Aretha Franklins „Niky Hoeky“ und von Bobby Womacks „Harry Hippie“ bekannt. Er galt als bester Freund von Sly Stone. 1969 verband Ford auf „Harlan County“ den groben, kernigen Sound des Rhythm & Blues mit erdiger Country Music, was ihn zu einer Schlüsselfigur des weißen Soul machte. In den sechziger und siebziger Jahren lebte er mit Movita Casteneda zusammen, der Ex-Frau von Marlon Brando. Während der Achtziger tauchte Ford ab. Erst im April 2006 wurde er in einem Wohnwagenpark im kalifornischen Mendocino County wieder ausfindig gemacht. Auf Bear Family erschien zuletzt die Song-Sammlung „Sounds Of Our Time“, was dem verarmten Mann die lange überfällige Anerkennung und Beachtung verschaffte. Tsp

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