Soundcheck Award : Kate Tempest gewinnt Soundcheck Award 2014

Mit ihrem Solodebüt "Everybody Down" gewinnt die Londoner Rapperin Kate Tempest den zum sechsten Mal von Tagesspiegel und Radio Eins vergebenen Preis für das beste Popalbum des Jahres.

Die Londoner Rapperin Kate Tempest.
Die Londoner Rapperin Kate Tempest.Foto: India Cranks

Kate Tempest erhält für ihr Solodebüt „Everybody Down“ den Soundcheck Award für das beste Album des Jahres 2014. Das entschied eine Jury von Radio Eins und Tagesspiegel am Donnerstag. Für die Endrunde qualifiziert hatten sich außerdem der Londoner Musiker Damon Albarn mit „Everyday Robots“, das ebenfalls aus der englischen Hauptstadt stammende Discopop-Duo Jungle mit seinem gleichnamigen ersten Album sowie der nigerianische Schlagzeuger und Songwriter Tony Allen mit „Film Of Life“.

Kate Tempest aus 30 Alben ausgewählt

Die Alben wurden von 35 Musikkritikern, Labelmachern und Veranstaltern aus 30 Alben ausgewählt, die 2014 in der Sendung „Soundcheck“ auf Radio Eins die Höchstwertung bekommen hatten. In der Jurysitzung wurden zunächst die Alben von Albarn und Allen gelobt, die beide einen sehr persönlichen und zugleich popmusikalisch hochwertigen Ansatz verfolgten. Einen noch stärkeren Eindruck habe im vergangenen Jahr jedoch die 29-jährige Londoner Rapperin und Spoken-Word-Künstlerin Kate Tempest mit „Everybody Down“ hinterlassen.

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Soundcheck Award für die Rapperin Kate Tempest
Soundcheck Award für Rap-Poetin Kate Tempest

Das Album, das auf beeindruckende Weise Energie und Poesie verbinde, sei ein innovativer Beitrag zur britischen Bass-Musik. Tempest lege es nicht darauf an, den Hip-Hop von der Insel neu zu erfinden, sondern entfalte einen ganz unmittelbaren, eigenen Pop-Appeal. Zudem sei „Everybody Down“ eine spannende Weiterentwicklung des Spoken-Word-Formats, so die Jury.

Der von Radio Eins und Tagesspiegel vergebene Soundcheck Award wird zum sechsten Mal vergeben. Mit Tempest gewinnt ihn erstmals eine Frau. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Neil Young und Kanye West. Im vergangenen Jahr wurde der Brite James Blake für sein Album „Overgrown“ ausgezeichnet.

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