Soundcheck : CD-Neuerscheinungen der Woche

Jede Woche stellen vier Popkritiker im "Soundcheck" auf Radio Eins vier neue Alben vor. Heute mit Platten von Sebastien Tellier, Jungle, Fink und Morrissey.

Ausschnitt des Covers von Sebastien Telliers "L'Aventura".
Ausschnitt des Covers von Sebastien Telliers "L'Aventura".Foto: Record Makers

Sebastien Tellier: "L’Aventura" (Record Makers)

Jacht-Rock oder Marina-Pop oder wie immer man die slicke, am Geschmack der Erwachsenen orientierte Musik aus den 70ern nennen will, ist der Sound der Stunde. Tellier liefert frisches Material, das zwischen brasilianischer Leichtigkeit und europäischem Prog-Rock oszilliert. Andreas Müller, Moderator

Ausschnitt des Covers von Jungles Debütalbum "Jungle".
Ausschnitt des Covers von Jungles Debütalbum "Jungle".Foto: XL Recordings

Jungle: "Jungle" (XL Recordings)

Egal ob zwei ob sieben, schwarz, weiß, queer – Jungle mögen wir. Die Songs heißen „Smoking Pixels“, „Drops“ oder „Lemonade Lake“. So bunt, so funky – wir sind Junkie. (Wären wir aber wohl auch ohne das Gehype und Gerätsel darum, wer hinter dieser Band aus London steckt.) Vivian Perković, Musikjournalistin

Ausschnitt des Covers von Finks "Hard Believer".
Ausschnitt des Covers von Finks "Hard Believer".Foto: Ninja Tune

Fink: "Hard Believer" (Ninja Tune)

Fin Greenall und seine beiden Mitstreiter perfektionieren auf ihrem fünften Studioalbum Sound, Stimmung und Ausstrahlung. Oftmals auf der akustischen Gitarre entwickelte minimalistische Melodiebögen schwingen sich zu hymnischen Ausbrüchen voller Melancholie auf. Fesselnd und begeisternd. Jürgen König, Radio Eins

Ausschnitt des Covers von Morrisseys "World Peace Is None Of Your Business".
Ausschnitt des Covers von Morrisseys "World Peace Is None Of Your Business".Foto: Harvest/Universal

Morrissey: "World Peace is none of your Business (Harvest)

Unter thematischen Schwergewichten wie dem Weltfrieden macht es Britanniens letzter Rockrebell nicht. Doch wie so oft seit dem Ende der kongenialen Partnerschaft mit Johnny Marr ächzen die Songs unter der Unwucht zwischen (textlicher) Ambition und (musikalischer) Banalität. Jörg Wunder, Tagesspiegel

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben