Soundcheck : CD-Neuerscheinungen der Woche

Soundcheck: Jede Woche stellen vier Popkritiker ihre CDs der Woche vor. Diesmal mit neuen Platten von Jib Kidder, Hanni El Kathib, Kitty, Daisy & Lewis und Mark Ronson.

Sean Schuster-Craig nennt sich als Musiker Jib Kidder. Jetzt ist sein Album "Teaspoon To The Ocean" erschienen.
Sean Schuster-Craig nennt sich als Musiker Jib Kidder. Jetzt ist sein Album "Teaspoon To The Ocean" erschienen.Foto: Wierd World Records

Jib Kidder "Teaspoon to the Ocean" (Domino)

Träume ich? Läuft die Zeit rückwärts? Was passiert hier gerade? Alles Fragen, die man sich beim Hören der Musik des jungen Amerikaners stellen könnte. Die elf Songs von Jib Kidder sind unaufgeräumt, ohne chaotisch zu sein. Ein erstaunliches Album. Elissa Hiersemann, Moderatorin

Hanni El Khatib "Moonlight" (Innovative Leisure)

Hanni El Khatib hat dazugelernt: Der US-Amerikaner hat sein erstes Album im Schlafzimmer und nur zum Spaß aufgenommen, das zweite im großen Studio des großen Dan Auerbach - für sein neuestes Werk wollte El Khatib die zielstrebige Garagenblues-Produktion mit dem wilden Chaos der Anfangstage verbinden."Moonlight" ist ein düsteres Album geworden; – wie das Mondlicht diffus und anziehend zugleich. Simon Brauer, Radio Eins

Kitty, Daisy & Lewis The Third (PIAS)

Die drei britischen Geschwister bestechen auch auf ihrem dritten Album wieder mit tanzbarem Retro-Sound. Rockabilly trifft auf Broadway, schwereloser Swing auf erdigen R’n’B. Super für alle, die auch lieber in einer anderen Zeit gelebt hätten. Ansonsten nicht zwingend. Fanny Tanck, Radio Eins

Mark Ronson "Uptown Special" (Sony)

39-jähriges Produzenten-Goldhändchen widmet sich den Sounds seiner Jugend: Disco, Electric Boogie, Yachtrock, Synth-Funk. Mit namhaften Helfern wie Bruno Mars und Stevie Wonder gelingt Mark Ronson ein Album, das wie eine Zeitreise in einen coolen, edlen L.A.-Club der mittleren Achtziger klingt. Jörg Wunder, Tagesspiegel

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