Soundcheck : Lieblingsalben des Jahres 2014

Dieses Musikjahr hat einiges geboten. Unsere Pop-Kritiker haben nochmal ihre Plattensammlung durchgesehen und sprechen in der Sendung Soundcheck auf Radio eins ab 21 Uhr über ihre Favoriten.

Albumcover von The Black Keys: "Turn Blue".
Albumcover von The Black Keys: "Turn Blue".Foto: promo

Black Keys: Turn Blue (Nonsuch)

Aus dreckigem Blues geboren, stiegen die Black Keys zur wichtigsten Rockband unserer Zeit auf. Der Schmutz der frühen Tage wich auf „Turn Blue“ immer mehr einem brillanten Psychedelic-Pop, der seine Tiefe durch die Verarbeitung persönlicher Schicksalsschläge erhielt. Die beste traditionelle Rockmusik wurde 2014 von den Black Keys gespielt. Andreas Müller, Moderator

Lary: Future Deutsche Welle (Chimperator)

Das Musikjahr war aus deutscher Sicht auch ein Jahr junger Produzenten. Die kamen mit frischen Beats und Samples um die Ecke und klangen dabei herrlich international. Wenn diese Produzenten dann noch mit einer Musikerin wie Lary ein Debüt aufnehmen, ist schnell die „Future Deutsche Welle“ ausgerufen. Elissa Hiersemann, Radio eins

Jungle: Jungle (XL)

Wer plant, endlich einmal einen perfekten Tag zu durchleben, mit genau der richtigen Mischung aus Abhängen, Spannung, Genuss und Gefühl, der sollte dabei dieses Album nicht vergessen. Es ist eine der besten Platten des Jahres, aufgeräumt, stylish und voller Groove. Andreas Böttcher, Musikjournalist

Kate Tempest: Everybody Down (Big Dada)

Das Solodebüt der Londoner Dichterin und Rapperin Kate Tempest war so atemberaubend und beglückend wie kein anderes Rapalbum in diesem Jahr: Mit ihrem packenden Flow erzählt sie zur reduziert-effizienten Produktion ein finsteres urbanes Märchen, das das Zeug zur Filmvorlage hat. Nadine Lange, Tagesspiegel

Neue Alben, Konzerte, Club-Adressen: www.tagesspiegel.de/pop

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