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Jeden Freitag zwischen 21 und 23 Uhr reden vier Popkritiker auf radioeins über ihre CDs der Woche.

Foto: privat
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CD-NEUERSCHEINUNGEN

POP The Drums (COOP)

Warum dieses kecke Quartett zur größten Band 2010 werden könnte, ist wohl kaum mit dem perfekten Bubblegum Pop zu erklären, der ihr Debütalbum

zu einem für Minuten wahnsinnig aufregenden, auf lange Strecke dann aber etwas zähem Erlebnis macht. Immerhin: Ein herrlich klebriger Spaß für die nächsten Wochen. Andreas Müller, Moderator

Jeden Freitag zwischen

21 und 23 Uhr reden vier Popkritiker

auf über ihre CDs

der Woche. Diesmal:

POP Bonaparte My Horse Likes You (Staatsakt)

Im besten Sinne Affentheater ist es, was Bonaparte seit ihrem völlig durchgeknallten ersten Album konsequent abziehen: musikalisch genial indiskutabel, live genial verwüstend. Und genauso bleibt das jetzt auch: stampf, stampf, schüttel, schüttel ... Paaarty!! Alexandra Distler, Musikjournalistin

ROCK Kom Berry White (Denovali)

Die vier Musiker der deutschen Band Kom wollen angeblich gar nicht bekannt werden. Alle paar Jahre treffen sie sich für einige Tage an einsamer Stelle, um neues Material einzuspielen. Das erklärt, warum das Album nur eine gute halbe Stunde lang ist. Aber wie konnten dabei derartig großartige, melancholisch verdichtete Songs entstehen? Martin Böttcher, Musikjournalist

FOLK Anaïs Mitchell

Hadestown (Righteous Babe) Diese Vertonung des Mythos von Orpheus und Eurydike begann als hippieskes Wandertheater. Für das Album schrieb Anaïs Mitchell, die die Eurydike singt, die Stücke um und besetzte die anderen Rollen mit Songwriter-Stars wie Ani DiFranco, Justin Vernon und Ben Knox Miller. Ihnen ist eine kunstvolle, zauberhafte Folk- Oper gelungen. Nadine Lange, Tagesspiegel

Neue Alben, Konzerte, Club-Adressen:

www.tagesspiegel.de/pop

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