SOUNDCHECK : SOUNDCHECK

POP Antony & The Johnsons Swanlights (Beggars)

Mastermind Antony Hegarty kehrt mit seiner eigenwilligen Stimme sein Innerstes nach

außen, schafft mit kleinen Mitteln große

Gefühle, nutzt Klavier, Streicher und Björk für sein eher kammermusikalisches Anliegen. Natürlich ist das großartig. Aber gefallen muss es einem deshalb noch lange nicht.Martin Böttcher, Musikjournalist

JAZZ Wyatt/Atzmon/Stephen

For The Ghosts Within (Domino)

Seit Jahrzehnten verkörpert Robert Wyatts Stimme dezent traurige Entrücktheit. Hier trifft sie auf kammermusikalische Streicherarrangements von Ros Stephen und jazzy Saxes von Gilad Atzmon. Der kunstvolle

Zyklus verlangt aufgeschlossene Zuhörer. Die werden jedoch reich belohnt. Jürgen König, Radio eins

POP Sufjan Stevens

The Age of Adz (Asthmatic Kitty Records) Hörner, Chöre, Flöten, durchdrehende

Drummachines, wilde Synthies ... Das 35-jährige Indie-Wunderkind hat die Übertreibung auf diesem Mega-Opus zum Konzept erhoben. Es klingt als hätte ein verrückter Professor einen neuen „Star Wars“-Soundtrack geschrieben. Irre! Nadine Lange, Tagesspiegel

FOLK The Duke & The King

Long Live The Duke & The King (PIAS)

Als im vergangenen Jahr The Duke & The King mit Country, Soul und Rock ur-US-amerikanische Musiken federleicht zusammenklingen ließen, staunte die Welt. Die neue Platte will noch mehr und fällt doch seltsam auseinander: neben wunderschönen, tief empfundenen Soul-Folk-Hymnen findet sich leider auch Konfektionsware. Andreas Müller, Moderator

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