SOUNDCHECK : SOUNDCHECK

Foto: privat
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CD-NEUERSCHEINUNGEN

POP Paul Smith Margins (Cooperative) Der Trend geht zum Soloalbum. Nach den Sängern von Strokes, Bloc Party, Killers und

Travis wagt nun Paul Smith von Maxïmo Park den

Alleingang. Seine spärlich instrumentierten Songs entfernen sich im Verlauf der Platte immer weiter von der Britpop-Emphase seiner Band und entwickeln eine spröde Folk-Innerlichkeit. Da geht noch mehr. Jörg Wunder, Tagesspiegel

Jeden Freitag zwischen

21 und 23 Uhr reden vier Popkritiker

auf über ihre CDs

der Woche. Diesmal:

ROCK Kings of Leon Come around Sundown (Sony)

Mit ihrem letzten Album avancierten die Wanderpredigersöhne aus Nashville zur Stadionrockband. Auf dem Nachfolgewerk wollten sie jetzt wieder experimenteller klingen, aber leider gibt es neben dem Gastauftritt eines Gospelchors und einem Country-Song kaum Neues. Zu viel Pathos, zu wenig Dynamik. Alke Lorenzen, Radio eins

ROCK The Phantom Band The Wants (Chemikal Underground) Die Soundcheck-Award-Gewinner 2009 legen ihr zweites Album vor. Die Schotten sind ihrem Prinzip des hemmungslosen Genremixes treu geblieben. Kraut trifft Hillybilly im Funk- Puff. Das alles überrascht nicht mehr so, wie beim Debüt, ist aber wieder unvergleichlich gut gelungen. Andreas Müller, Moderator

POP Brokof Softly, softly, catchee monkey (Goldrausch) Zurück zum Song lautet die Devise des Friedrichshainer Quartetts bei ihrem Debütalbum. Ambitionierter Indie-Folk mit Popappeal ohne überflüssige Effekte, mit dem Herz voll Melancholie und dem Hang zu reduzierten Arrangements mit eigenwilliger Dynamik. Die Dichte der wirklich zündenden Momente ist noch ausbaufähig. Martin Rabitz, Trinitiy Concerts

Neue Alben, Konzerte, Club-Adressen:

www.tagesspiegel.de/pop

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