SOUNDCHECK : SOUNDCHECK

Foto: privat
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CD-NEUERSCHEINUNGEN

POP Twin Shadow Forget (4ad) Synthie-Pop noir aus dem Schlafzimmer von George Lewis jr. alias Twin Shadow, der nicht nur Musik macht, sondern auch als Kleiderständer reüssiert. Leider bleiben viele Ideen auf dem Debütalbum des hochbegabten jungen Mannes aus Brooklyn unausgereift. Mehr Mut und Wut hätten gut getan. Andreas Müller, Moderator

Jeden Freitag zwischen

21 und 23 Uhr reden vier Popkritiker

auf über ihre CDs

der Woche. Diesmal:

POP Dinner At The Thompson’s Off The Grid

(Rough Trade) Das zweite Album des französisch- amerikanischen Duos lässt einen ratlos zurück. Es will alles sein – TripHop, Funk, HipHop, Jazz – und stolpert dabei leider ständig über die eigenen Ambitionen. 16 aufwendig produzierte Songs, die selten irgendwo ankommen.

Anstrengend. Alke Lorenzen, Radio eins

ELECTRO Stereolab Not Music (PIAS) Seit 20 Jahren kreieren Tim Gane und Laetitia Sadier retrofuturistische Space-Electronica. Ihr Dilemma: Was einst wie das aus der Popgeschichte geborene Versprechen

einer optimistischen Zukunft klang, ist heute die nostalgische Verklärung eines überholten Modellversuchs. Beflissenes Kunsthandwerk. Jörg Wunder, Tagesspiegel

ELECTRO Drums of Death Generation Hexed (Greco Roman) So richtig erschließt sich das alles nicht, was Colin Bailey alias Drums of Death auf seinem Debüt zusammenschraubt. Rave-Pianos, Soulsamples, Gesang verschiedenster Stilistik, geschminkte Totenmaske auf dem Cover. Es ist etwas beliebig, was der Musiker aus London einem da zumutet. Tobias Rapp, Spiegel

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