SOUNDCHECK : SOUNDCHECK

CD-NEUERSCHEINUNGEN

POP James Blake

(Polydor) Erste Begegnung: ein Klavier, subtile Elektro-Bass-Klänge, der

beseelte Gesang eines

jungen Mannes, der die Räume zurückerobert, das Leise in den elektronischen Geräten entdeckt. Songs, die aus der Form geraten. Choräle, für die es keine Kirche gibt. Momente im tiefsten Her(t)zbereich. Wunder, schön. Steen Lorenzen, radioeins

Jeden Freitag zwischen

21 und 23 Uhr reden vier Popkritiker

auf       über ihre CDs

der Woche. Diesmal:

POP Rainald Grebe & Das Orchester der Versöhnung (Brokensilence)

Für sein Brandenburg- Schmählied reichte noch ein Klavier. Nun hat er es zum Orchester gebracht, um weniger ärmlich rüberzukommen bei seinen Attacken auf die Provinz in jedem von uns. So viele Könner, und alle so artig. Taktgeber für Grebes Pointenwitz. Kai Müller, Tagesspiegel

BLUES Gregg Allman Low Country Blues CD (Concorde) Dem Tode näher als dem Leben war der Leberkranke Gregg Allman bei den Aufnahmen zu dieser Platte, was erklären mag, warum sie seine beste Musik seit den Tagen der frühen Allman Brothers Band enthält. Die handverlesenen schwefeligen Blues Songs sind Manifest und Testament zugleich. Andreas Müller, Moderator

R&B Diddy Dirty Money Last Train To Paris (Universal) Alle reden übers Wetter, wir über D.’s fünftes Studioalbum: Es beherzigt die Beat-Moden der Stunde – ein episches Werk, das eine groß angelegte Liebesgeschichte erzählt. Hauptinspirationen dabei waren laut His Diddyness Ibiza und der Eurostar. Genuss in einem Zug. Mit Grace Jones. Esther Kogelboom, Tagesspiegel

Neue Alben, Konzerte, Club-Adressen:

www.tagesspiegel.de/pop

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