SOUNDCHECK : SOUNDCHECK

Foto: rbb
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CD-NEUERSCHEINUNGEN

ROCK Eleventh Dream Day Riot on (Thrill Jockey)

Sie waren Indie-Helden,

die begraben wurden unter dem Grunge-Tsunami von 1991. Dass der Eleventh Dream Day immer wieder mal weitergeträumt wird, liegt an der Lust dieser Veteranen am Musikmachen. Was ihren leicht angestaubt klingenden Songs dann durchaus wieder Glanz verleiht. Andreas Müller, Moderator

Jeden Freitag zwischen

21 und 23 Uhr reden vier Popkritiker

auf       über ihre CDs

der Woche. Diesmal:

INDIE-DISCO The New Wine Wave (Tellé)

Erst denkt man: Schon wieder eine dieser begabten, dreist klauenden und schnell vergessenen norwegischen Jungs-Bands mit Blick für den Indie-Dancefloor. Doch irgendwann haben einen die Songs des Quartetts aus Bergen am Haken. Erlend Øye ist Fan, und dessen Band The Whitest Boy Alive ist auch die nächstliegende Vergleichsgröße. Jörg Wunder, Tagesspiegel

ELEKTRO Fenech-Soler (B-Unique) Elektropop von vier Briten aus einem Kaff in der Grafschaft Northamptonshire. Zehn Songs sind auf ihrem unbetitelten Debüt, schön glänzend an der Oberfläche, aber innen hohl. Musik wie eine vertonte Diskokugel. Im Club funktionieren einzelne Songs garantiert. Auf die Länge eines Albums wird es anstrengend. Elissa Hiersemann, Radio eins

POP Noah and the Whale Last Night on Earth (Young And Lost Club)

Die Londoner New-Folk- Combo erfindet sich neu: Weg mit Fiddle, Flöte und Ukulele, her mit Gospelsängerinnen, Elektrospielereien und großen Gesten. Als Inspiration dienen Bukowski, Waits und Springsteen. Noah and the Whale klingen auf ihrem dritten Album gut, aber es gibt noch viel zu lernen von den Großen. Simon Brauer, Radio eins

Neue Alben, Konzerte, Club-Adressen:

www.tagesspiegel.de/pop

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