SOUNDCHECK : SOUNDCHECK

Foto: rbb
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CD-NEUERSCHEINUNGEN

POP Django Django

(Because Music)

Bereits im Januar in England erschienen, sorgte der Erstling dieses Quartetts aus Edinburgh für

einen mittelschweren Sturm bei den britischen Kritikern. Bereits ein flüchtiger Eindruck zeigt: der psychedelische Schlaubergerpop von Django Django hält dem Hype locker stand. Andreas Müller, Moderator

Jeden Freitag zwischen

21 und 23 Uhr reden vier Popkritiker

auf       über ihre CDs

der Woche. Diesmal:

POP Norah Jones

Little Broken Hearts

(Blue Note) Sehr früh hat sie alles erreicht. Das Debütalbum 20 Millionen Mal verkauft, Grammys ohne Ende, das Image: Rehaugen und Samthände. Aber was sie leisten könnte, wusste sie nicht. Zu einer reifen Emotionalität zu finden etwa, sofern gescheiterte Liebesbeziehungen den Stoff liefern. Ihr fünftes Album, produziert von Danger Mouse, ist so ein Schmerzding, famos entfühligt. Kai Müller, Tagespiegel

DANCE The 2 Bears Be Strong (Southern Fried)

Zum Album gewordener Dancefloor-Optimismus! Die Pop-trifft-House-Mischung von Hot-Chip-Samtstimme Joe Goddard und seinem Komplizen Raf Rundell ist süß und locker wie Luftschokolade. Magische Kräfte hat sie auch noch: Sie lässt einen zum Tanzbären mutieren. Martin Böttcher, Musikjournalist

HIP-HOP Blockhead Interludes after Midnight (Ninjatunes) Shhhh – ganz ruhig und langsam! Wir haben die Gelegenheit ornithologengleich dem verhuschten Hip-Hop-Produzenten-Vogel Blockhead bei der Arbeit zuzuhören. Macht zwar immer das Gleiche, das aber selten schön und vielschichtig – auch auf seinem fünften Instrumental-Hop-

Album.Vivian Perkovic, Musikjournalistin

Neue Alben, Konzerte, Club-Adressen:

www.tagesspiegel.de/pop

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