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Foto: rbb
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CD-NEUERSCHEINUNGEN

POP Claudia Brücken

The Lost Are Found

(There There) Einstige Propaganda-Sirene trifft Elektropop-Legende. Zusammen nimmt man ein knappes Dutzend Coverversionen mehr oder weniger bekannter Songs auf. Was wie eine abgeschmackte Idee wirkt, klingt überraschend gut. Und wenn man Claudia Brücken in einem so gut produzierten Klangraum singen hört, fragt man sich, warum nur sie keine Weltkarriere schaffte. Andreas Müller, Moderator

Jeden Freitag zwischen

21 und 23 Uhr reden vier Popkritiker

auf       über ihre CDs

der Woche. Diesmal:

ROCK Yo La Tengo Fade (Matador/Beggars)

Yo La Tengo haben, was alle wollen und doch nie finden: Einen Weg aus dem Wahnsinn. Wenn die Welt zu schnell ist, wird diese Band langsam. Wenn das Leben laut wird, sind Yo La Tengo leise. Und: Wenn niemand mehr was sagen will, dann legen sie erst los. Eine Wohltat. Fanny Tanck, Radio Eins

SCHLAGER Max Raabe Für Frauen ist das kein Problem (Decca/Universal) „Ein Mann braucht einen Plan, damit fängt es an, doch will man es genau, fragt man eine Frau“: So beginnt das zweite Album, das der 20er-Jahre-Crooner Max Raabe und die Popmusikerin Annette Humpe zusammen eingespielt haben. Ob der Mann es nun genau hat? Wer Raabe gern zuhört, wird das Album mögen.Gerrit Bartels, Tagesspiegel

ROCK Pere Ubu Lady From Shanghai (Cargo)

David Thomas setzt auch im 35. Jahr seiner Avantgarde-Noise-Kraut-WaveIndie-Rock-Unternehmung aus Cleveland auf erbarmungslose Eigenwilligkeit jenseits aller Trends. Mit begeisternder

Besessenheit vermögen die den zickigen Sprechgesang umrankenden repetitiven,

zuweilen groovenden Songstrukturen den Hörer in ihren Bann zu ziehen.Jürgen König, Radio Eins

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