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CD-NEUERSCHEINUNGEN

POP Empire Of The Sun Ice On The Dune (Univerasl) Großer Name, große

Melodien, große Mäuler: Vor fünf Jahren kam der queere Pop des australischen Duos wie ein dringend benötigter Monsun über uns. Zu lange hat es gedauert, bis der Nachfolger fertig wurde. Eine krude Sci-Fi- Story vermag nicht darüber hinwegzutäuschen, dass den beiden nichts Neues eingefallen ist. Andreas Müller, Moderator

Jeden Freitag zwischen

21 und 23 Uhr reden vier Popkritiker

auf       über ihre CDs

der Woche. Diesmal:

HIP-HOP Kanye West

Yeezus (Universal) Auf dem vergangenen Album hatte Yeezy dunkle, vertrackte Fantasien. Jetzt ist er selbst zum Dämon geworden, mit dem breit-

blasphemischen Album „Yeezus“. Dafür, dass er darauf die Essenz des Hip-Hop konzentriert hat, verdient er die Krone, meinetwegen auch aus Diamantdornen. Vivian Perkovic, Musikjournalistin

POP Tunng Turbines (Full Time Hobby) Achtung, hier beginnt das unübersichtliche Grenzgebiet zwischen Pop, Folk und Indietronics! Dort fühlen sich die Engländer von Tunng auch auf ihrem fünften Studioalbum wohl. Nicht zwingend, aber sehr locker und leicht sind ihre Songs. Aus dem Klangteppich ragt auch noch der ein oder andere Hit heraus. Martin Böttcher, Musikjournalist

POP Tom Odell Long Way Down (Sony) In England wird dieser 22-jährige singende Pianospieler schon eine Weile mächtig umschwärmt. Hierzulande

begleitet sein Ohrwurm

„Another Love“ den Fernseh-Werbespot eines Telekommunikationsriesen. Tom Odells Debütalbum ist gespickt mit ähnlichen Hymnen, die stark an Coldplay mit weniger Gitarren erinnern. Auf die Dauer ziemlich nervig. Nadine Lange, Tagesspiegel

Neue Alben, Konzerte, Club-Adressen:

www.tagesspiegel.de/pop

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