SOUNDCHECK : SOUNDCHECK

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Foto: privatFoto: Markus Wächter / Waechter

CD-NEUERSCHEINUNGEN

ROCK Swim Deep Where The Heaven Are We (Sony) Vier Jungs um die 20 aus Birmingham kombinieren auf ihrem Debüt flirrende Gitarren und schwelgerische Keyboardsounds mit einem Gesang, der vorbeizieht wie eine Sommerbrise. All das ist nicht neu, aber die Was-kostet-die-Welt-Attitüde, mit der sie auftreten, überzeugt meistens. Elissa Hiersemann, Moderatorin

Jeden Freitag zwischen

21 und 23 Uhr reden vier Popkritiker

auf       über ihre CDs

der Woche. Diesmal:

POP Julia Holter Loud City Song (Domino)

Sie hat antike Tragödien mit Vocoderstimme neu interpretiert und ganze mittelalterliche Chöre am Laptop zusammengefrickelt. Auf ihrem dritten Album verbindet Julia Holter nun Intellekt und Virtuosität mit den schönsten Melodien, die man sich vorstellen kann. Die tollste Songwriterin der Stunde. Jens Balzer, Berliner Zeitung

POP Travis Where You Stand (Rough Trade)

Die Blaupause für den gefühligen Pop, den Coldplay, Keane oder Snow Patrol stadiontauglich machten, kommt aus Schottland. Schön, dass die Band um Fran Healy im Laufe ihrer 23-jährigen Karriere weder dem Zuckerguss noch den Produktionsorgien ihrer Nachahmer verfiel. Ihre neuen Songs verbinden vertraute Melancholie mit Melodien für die ganze Familie. Steen Lorenzen, Radio eins

POP Laura Veirs Warp & Weft (Bella Union)

Portland ist die Hauptstadt des alternativen Amerika. Öko und Eso sind hier hohe Werte. Laura Veirs lebt in Portland und schreibt schon seit einigen Jahren hübsche Soundtracks für den Einkauf im Bioladen. Auf ihrem wieder sehr gefälligen, von Ehemann Tucker Martin produzierten neunten Album legt sie ihren Singer-Songwriter-Pop etwas breitflächiger an als bisher. Nadine Lange, Tagesspiegel

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