SOUNDCHECK : SOUNDCHECK

Foto: Bettina Straub/D-Radio
Foto: Bettina Straub/D-Radio

CD-NEUERSCHEINUNGEN

SOUL John Legend Love In The Future (Sony)

John Legend lebt für immer im Erwachsenen-Soul-Jahr 1975. So wie damals klingt seine Musik: gesetzt. „Love In The Future“ ist ein Soundtrack für das urbane Schlafzimmer, der wirklich nur im Halbdunklen funktioniert und dann eine beinahe schon hypnotisierende Wirkung entfaltet. Andreas Müller, Moderator

Jeden Freitag zwischen

21 und 23 Uhr reden vier Popkritiker

auf       über ihre CDs

der Woche. Diesmal:

ROCK Babyshambles

Sequel To The Prequel (Warner) Pete Dohertys Chaos-Truppe puzzelte in Paris ihr drittes Album zusammen. Den Rotz der frühen Tage haben sie abgewischt. Bierseliger Schunkel-Pubrock, eine zarte Verneigung vor dem Grunge und sogar ein kleines Stückchen Rockoper ist dabei. Tolle Songs, konzise und reif. Oliver Schwesig, Deutschlandradio

ROCK Thees Uhlmann #2 (Grand Hotel van Cleef)

Zu viel Ambition, vorhersehbare Mitgröl-Melodik, schiefe Metaphern,

Hoohoo-Choräle – das zweite Soloalbum von Tomte-Sänger Thees

Uhlmann hat alle Ingredienzen einer Platte, die mir nicht gefallen dürfte. Aber irgendwie kann ich dem niedersächsisch Möchtegern-Springsteen nicht wirklich böse sein. Jörg Wunder, Tagesspiegel

ROCK Hanni El Khatib Head In The Dirt (Universal) Das Debütalbum bleibt ein Geheimnis für Connaisseure obskuren Garagerockandrolls. Aber mithilfe von Dan Auerbach (Black Keys) ist dem Musiker aus LA beim Zweitling ein Quantensprung auf allen Ebenen gelungen: elf sexy, soulige und energetische Partyhymnen. Schöne Überraschung! Martin Rabitz, Trinity Concerts

Neue Alben, Konzerte, Club-Adressen:

www.tagesspiegel.de/pop

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben