Kultur : SOUNDCHECK

CD-NEUERSCHEINUNGEN

POP Elbow

The seldom seen Kid (Fiction) In diese Band aus Manchester, die sich weigert, den Schemata des Brit-Rock zu genügen, kann man sich unsterblich verlieben, in ihren Liedern für Ewigkeiten verlieren. Mit den üblichen Pop-Schlagworten ist Elbow nicht beizukommen, Referenzgrößen versagen bei diesem Meisterwerk. Andreas Müller, Moderator

Jeden Freitag zwischen 21 und 23 Uhr

reden vier Popkritiker auf Radioeins über ihre CDs der Woche. Diesmal:

ELECTRO Portishead

Third (Universal) Elf Jahre lang waren die TripHop-Pioniere aus Bristol verstummt, jetzt melden sie sich mit einem fulminanten Album zurück. Vieles klingt vertraut – vor allem Beth Gibbons Klagegesang. Und doch ist nichts wie es war. Plötzlich gibt es Krautrock-Einflüsse und Lärmattacken. Das Bekannte

wird zersägt und in eine andere Ebene katapultiert. Klug!Nadine Lange, Tagesspiegel

POP Steve Winwood

Nine Lives (Columbia)

So berühmt wie Eric Clapton ist Steve Winwood nie geworden, so eine Landplage auch nicht. Oft haben sie zusammen gespielt und auch auf Winwoods neuem Album mischt Clapton mit. Von neun Lebensabschnitten Winwoods erzählt das Album, die ihn von der Spencer

Davis Group zum Sessionmusiker führten. Das ist glatt und okay.Tobias Rapp, taz

POP Tindersticks

The hungry Saw (Beggars/ Indigo) Das Überraschendste am neuen Album der Tindersticks ist, dass es kaum Überraschungen gibt. Zuverlässig verbreiten die Tindersticks eine trübselige Stimmung, die manchen Menschen in Herbstnächten zum Verhängnis werden könnte. Zum Glück kommt jetzt der Frühling. Elissa Hiersemann, Radioeins

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