Kultur : SOUNDCHECK

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Foto: Privat

CD-NEUERSCHEINUNGEN

POP Jamie T

Kings & Queens (EMI) Mit geschultertem Bass collagiert er auch auf seinem zweiten Album Hip Hop, Punk, Rock, Reggae und Electrotrash. Dazu die rasanten Reime, die von den Kings & Queens aus Londons Vorstadt-Reihenhäusern erzählen. Noch hat er Wimbledon nicht den Rücken gekehrt. Advantage Jamie T. Steen Lorenzen, Radioeins

Jeden Freitag zwischen

21 und 23 Uhr reden vier Popkritiker

auf       über ihre CDs

der Woche. Diesmal:

POP Miss Platnum

The Sweetest Hangover (Four Music) Sie war ’ne Balkan-Braut-Parodie: derbe, drall und durstig. Jetzt ist Miss Platnum nüchtern, hat einen Kater und macht viel bessere Musik. Ihre Produzenten, die Krauts, haben aus dem Balkan-Brass des Boban i Marko Markovic Orkestar alles herausgeholt. Nur, Gott sei Dank, keinen saufseligen Partykitsch. Vivian Perkovic, Musikjournalistin

ROCK Wild Beasts

Two Dancers (Domino) Wenn sich bei vier Jungs zwei als Sänger profilieren, ist Gefahr im Verzug. Umso mehr, wenn der eine, Hayden Thorpe, die älteren Mikrofonrechte hat, aber mit seinem Falsettgesang so gar nicht zu den kühl abgezirkelten Gitarren passen will. Doch die Band aus Leeds weiß ihren Rock- Minimalismus sehr schön mit der Operette zu verschränken. Kai Müller, Tagesspiegel

SOUL Melanie Fiona

The Bridge (Universal) „Give It To Me Right“ ist der perfide Soul-Pop Sommerhit, der dieses Album eröffnet und trägt. Das Stück ist so gut, dass über die schwächeren Momente, die ihm folgen, gutgelaunt hinweggehört wird. Melanie Fiona ist ein perfide gut gemachtes Produzentenprodukt. Wie Amy Winehouse ohne die Skandale. Andreas Müller, Moderator

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