Kultur : SOUNDCHECK

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Foto: RBB

CD-NEUERSCHEINUNGEN

ROCK Element of Crime Immer da wo du bist bin ich nie (Universal) Um den Regener-Blues dreht sich alles bei dieser Band: Wer den Dreh gefunden hat, aus dem Traurigen etwas Bleibendes und Schönes entstehen zu lassen, muss nicht nach einer neuen Formel suchen. Basically sad, für immer! Steen Lorenzen, Radioeins

Jeden Freitag zwischen

21 und 23 Uhr reden vier Popkritiker

auf über ihre CDs

der Woche. Diesmal:

ROCK Manchester

Orchestra Mean

Everything To Nothing (Sony) Der Bandname führt in die Irre: Hier sind weder Briten noch ein Orchester am Werk, sondern fünf Herren aus Atlanta, deren Album nach Seattle und Omaha klingt. Solide dahingerockt, aber durch penetrant christliche Texte auch mit enormem Nervfaktor.Nadine Lange, Tagesspiegel

POP Max Herre

Ein geschenkter Tag (Sony) „Ich geh’s langsam an“, singt Max Herre auf seinem zweiten Soloalbum. Nichts überstürzen nach der Verwandlung vom Rapper zum Liedermacher. So macht Herre sehnsuchtsvollen Singer/Songwriter-Soul, inspiriert von den 70ern und Udo Lindenberg. Nicht neu, aber mit Liebe gemacht. Simon Brauer, Radioeins

POP Richard Hawley

Truelove’s Gutter (EMI) Der Mann aus Sheffield klingt traurig wie nie. Dunkelste Momente hätten ihn inspiriert, sagt er. Wer den schwierigen Weg durch alle Stücke wagt, wird mit den schönsten Klängen diesseits der Stille belohnt. Andreas Müller, Moderator

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