Kultur : SOUNDCHECK

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CD-NEUERSCHEINUNGEN

Radio Eins & Tagesspiegel präsentieren:

Jeden Freitag zwischen 21 und 23 Uhr reden vier Popkritiker

auf Radio Eins über ihre CDs der Woche. Zur Premiere:

ROCK The Blood Arm , Lie Lover Lie (Warner)

Die Newcomer aus Los Angeles hielten sich schon für das nächste große Ding, bevor sie den ersten Ton eingespielt hatten. Sänger Nathaniel Fregoso steht für den Einfluss, den Britpop-Bands wie Franz Ferdinand auf kalifornische Studenten haben. Auch die wollen jetzt unbedingt wie Mick Jagger klingen. Die mitreißenden Songs tragen die guten Tugenden des Genres weiter. Kai Müller, Tagesspiegel

POP Helge Schneider , I Brake Together (EMI)

Es ist längst an der Zeit, den Musiker Helge

Schneider zu entdecken. Dass der lustige Mann aus

Mülheim an der Ruhr Deutschlands eleganteste Swinging-Machine ist, zeigt „I Brake Together“. Calypso, Rock ’n’ Roll und Rumba. Keiner kann es besser als Helge. Andreas Müller, Moderator

POP Virginia Jetzt! Land unter (Universal)

Nicht mehr so poppig wie früher, aber auch nicht wirklich rockig. Die Musik tut keinem weh. In manchen Momenten tut sie sogar gut. Die Single „Bitte bleib nicht, wenn du gehst“ ist das beste Stück auf dem Album der Jungs aus Elsterwerda. Der Rest überrascht kaum. Kitschige Texte, Konsensmusik, die man auch der Schwiegermutter oder Patentante schenken kann. Elissa Hiersemann, Radio Eins

ROCK Irving , Death in the Garden Blood on the

Flowers (Eenie Meenie Records) Der Titel lässt Düsteres befürchten, aber das zweite Album der Band aus Los Angeles kommt doch eher sonnig

daher. Eine charmante, wenn auch nicht eben ungewöhnliche Melange aus Power-Pop und Westcoast- Sounds mit leichten psychedelischen Obertönen, die nach mehrmaligem Hören eine durchaus bemerkenswerte Wirkung erzielen. Peter Radszuhn, Radio Eins

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