St'Art : Junge Kunst in Straßburg

Kunst, die sich jeder leisten kann. Das bleibt auch auf der heute eröffneten Messe für moderne Kunst eine Idealvorstellung.

St'Art
Ausstellungsstück bei der Messe für moderne Kunst. -Foto: dpa

StraßburgMit etwa 100 Galerien aus Frankreich und anderen europäischen Ländern hat in Straßburg die 12. Messe für moderne Kunst "St'Art" ihre Tore geöffnet. Schwerpunkt der bis Montag dauernden Messe sind die Glaskunst sowie junge Künstler, wobei Spanien und die Benelux-Länder Gastländer der Messe sind.

"Jeder soll sich ein Kunstwerk leisten können und wir haben uns bemüht, die großen Tendenzen der letzten 50 Jahre aufzuzeigen", sagte der künstlerische Leiter der Messe Olivier Billiard. Ein kleines Kunstharz-Schwein des Belgiers William Sweetlove ist bereits für 500 Euro zu haben, während ein Christo-Werk mit 150.000 Euro zu den teuersten Objekten der Messe gehört.

"Der Anteil von fast 40 Prozent ausländischer Galerien zeigt unsere klare europäische Ausrichtung", sagt Billiard. Die meisten Aussteller kommen aus Frankreich und Belgien, das Gastland Spanien ist mit neun Galerien vertreten und Deutschland mit fünf Ausstellern. Sieben Galerien aus Frankreich, Italien, Tschechien und der Slowakei zeigen eine breite Palette von Glaskunstarbeiten, darunter Plastiken etwa von Pavol Hloska, Stephan Pala oder Oliver Lesso. Aus Prag ist der Meister der Glaskunst Stanislav Libensky vertreten. Jedes Jahr besuchen etwa 28.000 Menschen die Messe. (mit dpa)

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