Kultur : Stichwort: Preis

Leipzig - Der mit insgesamt 45.000 Euro dotierte Preis der Leipziger Buchmesse wird in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben. Die von Leipziger Messe, Stadt und Land mit Unterstützung des Literarischen Colloquiums Berlin jährlich vergebene Auszeichnung soll herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen aus den Bereichen Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung würdigen.

Die Verlage konnten drei Titel pro Kategorie vorschlagen. In diesem Jahr musste die Jury unter Vorsitz von Martin Lüdke (SWR) aus über 700 Titeln wählen. Für die Endrunde nominierte das Gremium, dem die Literaturkritiker Sigrid Löffler («Literaturen»), Richard Kämmerlings («Frankfurter Allgemeine Zeitung») und Franziska Augstein («Süddeutsche Zeitung») angehören, zehn Romane, Sachbücher und Essays sowie fünf Übersetzer.

In der Kategorie Belletristik stehen «Kaiserstraße» von Judith Kuckart, Thomas Langs zweiter Roman «Am Seil», die Romandebüts «Warum du mich verlassen hast» von Paul Ingendaay und «Als wir träumten» von Clemens Meyer und der Abenteuerroman «Der Weltensammler» von Ilja Trojanow zur Auswahl.

In der Kategorie Sachbuch/Essayistik fällt die Entscheidung zwischen «Die Intrige. Theorie und Praxis der Hinterlist» von Peter von Matt, «Deutsche Architektur seit 1900» von Wolfgang Pehnt, Jan Assmanns «Die Zauberflöte. Oper und Mysterium», «Schwere Vorwürfe, schmutzige Wäsche» von Franz Schuh und «Moses Vermächtnis. Über göttliche und menschliche Gesetze» von Friedrich Wilhelm Graf. Nominiert als für die beste Übersetzung sind Peter Urban, Thomas Melle, Agnes Relle, Ragni Maria Gschwend und Inés Koebel. (tso/dpa)

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