Streit um Beatles-Songrechte : Paul McCartney klagt gegen Sony

Paul McCartney will die Rechte an legendären Hits der Beatles wie "Hey Jude" und "Yesterday" wiedererlangen. Deswegen reichte er jetzt Klage gegen den Musikverlag Sony/ATV ein.

Die Beatles im Jahr 1965: Paul McCartney (l-r), George Harrison, John Lennon und Ringo Starr
Die Beatles im Jahr 1965: Paul McCartney (l-r), George Harrison, John Lennon und Ringo StarrFoto: dpa

Paul McCartney (74) hat in New York Klage gegen den Musikverlag Sony/ATV eingereicht, um seine Rechte an legendären Hits der Beatles wiederzuerlangen. Dies berichtete neben anderen Medien der „Hollywood Reporter“ am Mittwoch. Der Sänger und Songschreiber, der viele Lieder der Beatles verfasste, will nach Medieninformationen das Copyright für Songs zurückbekommen, welche er zwischen 1962 und 1971 mit Bandkollege John Lennon schrieb. Die Rechte unter anderem für „Hey Jude“, „Yesterday“ und „Let It Be“ hatte er damals an verschiedene Musikverlage verkauft.

Sie gehörten zu einem umfangreichen Lieder-Katalog, den Michael Jackson in den 80er Jahren erwarb und später in das Joint Venture Sony/ATV überführte, an dem der Popstar die Hälfte der Anteile hielt. Nach Jacksons Tod verkauften seine Erben diese Anteile an Sony.

Laut Medien gehen McCartneys Anwälte davon aus, dass er die Rechte gemäß einer amerikanischen Urheberrechts-Regelung ohnehin ab dem Jahr 2018 zurückerhält. Er könne sich jedoch nicht sicher sein, dass das ohne Rechtsstreit passiere. Gerade erst im vergangenen Jahr hatte die britische Band Duran Duran einen ähnlichen Prozess um die Rechte an eigenen Songs gegen Sony/ATV verloren. (dpa)

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