Kultur : STRICHERDRAMA

Good Boys

Jan Gympel

Menni und Tal haben schon Sex, bevor sie sich verlieben. Sind die beiden Tel Aviver Stricher doch von einem Freier dafür bezahlt worden, sich vor seinen Augen zu produzieren. Obwohl er nicht an Liebe glaubt, stellt Menni fest: Er hat sich in Tal verguckt. Doch dann kommt eine drogensüchtige Prostituierte an, mit der er versehentlich ein Kind gezeugt hat, und lädt dieses bei ihm ab. Und Tal gerät in die Fänge eines schwulen Polizisten, der ihn zu seinem Sexspielzeug und einer Einnahmequelle machen möchte. Zunehmend liebeskrank, versucht Menni, erst einmal seine Kunden zu bedienen und mit einem Freund das Baby irgendwo unterzubringen. Ein authentisch wirkender, flüssig erzählter Film, den der Debütant Yair Hochner mit wenig Geld schuf und an dessen Ende sich eine neue Variante von „Drei Männer und ein Baby“ andeutet. Stimmig. Jan Gympel

„Good Boys“, Israel 2004,

74 Min., R: Yair Hochner,

D: Daniel Efrat, Yuval Raz

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