Kultur : Strieder plädiert für Berliner Opernfusion

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Berlins Stadtentwicklungssenator Peter Strieder spricht sich in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ für die Fusion von zwei der drei Berliner Opern aus. Der Gedanke an eine Fusion der Deutschen Oper und der Staatsoper Unter den Linden sei nicht abwegig, sagte der SPDPolitiker. Bei den Werkstätten, dem Ticketverkauf und den Verwaltungen ließen sich durch enge Kooperationen und Zusammenlegungen Synergien erzeugen. Es gehe nicht nur um Sparpolitik, sondern auch um eine Verbesserung der Qualität. Kultur sei kein Luxus, sondern ein „Aushängeschild“ für Berlin. Dennoch müssten die Kräfte gebündelt werden. In Berlin existiere immer noch die falsche Vorstellung, „je mehr Geld wir ausgeben, desto mehr Qualität erreichen wir“.  In der Operndebatte hatte der kulturpolitische Sprecher der PDS, Wolfgang Brauer, Berichte zurückgewiesen, wonach sich die rot-rote Koalition bereits auf eine Fusion geeinigt hätte. Alle Modelle für eine Neugestaltung der Opernlandschaft würden geprüft.dpa

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