Kultur : Sudetendeutsche: Nicht abfinden - Was die Vertriebenen wollen

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Jedes Jahr an Pfingsten treffen sich die Sudetendeutschen. In diesem Jahr steht das Treffen in Augsburg unter dem Motto "Menschenrechte wahren - Brücke sein". Die Vertriebenenorganisation erwartet insgesamt 80 000 Teilnehmer. Hauptredner ist am Sonntag der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber.

Mit dem Verlust ihrer Heimat wollen sich die organisierten Vertriebenen bis heute nicht abfinden. Sie fordern von der tschechischen Regierung ihr "Heimatrecht" ein, was bisher immer abgelehnt wurde. Im vergangenen Jahr forderte auch das Europäische Parlament in einer Entschließung die Tschechische Republik zur Aufhebung der Benes-Dekrete auf, die die Vertreibung besiegelt hatten.

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