Tate Modern : Rutschen ist Kunst

Kreischen und Lachen im sonst vornehm stillen Tate Modern in London: Fünf gigantische Rutschen bringen seit Dienstag Stimmung in das berühmte britische Museum für Moderne Kunst.

London - Die Edelstahlröhren sind eine Installation des deutschen Konzeptkünstlers Carsten Holler. Die längste Rutsche ist mehr als 55 Meter lang und fällt vom fünften Stock der Galerie steil ab. Bis April kommenden Monats soll die Installation in der Haupthalle stehen, das Museum rechnet mit 1.200 Rutschen-Benutzern pro Tag.

Am ersten Tag wagte sich ein buntes Völkchen von Touristen über Schulkinder bis zu Büroangestellten während der Mittagspause aufs abschüssige Gleis. Er habe bisher alle großen Installationen in der Haupthalle des Museums besucht, berichtete der IT-Spezialist Steve Malone, aber Hollers sei die Beste: "Das ist, was wir in Kunstgalerien brauchen - etwas, was den Leuten ein Lächeln ins Gesicht zaubert", schwärmte er. (tso/AFP)

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