Terror in Paris : Fans wollen Song der Eagles of Death Metal in die Charts bringen

Die Terroristen kamen während eines Konzerts der Eagles of Death Metal im Pariser Club Bataclan. Nun pushen Fans einen Song der US-Band - als Zeichen der Solidarität.

Die US-Musiker Jesse 'The Devil' Hughes (l) und Josh Homme (R) von der Band Eagles Of Death Metal, hier auf einem Konzert im Juni. Sie sangen in der Pariser Terrornacht im Club Bataclan, in dem etwa 90 Menschen ums Leben kamen.
Die US-Musiker Jesse 'The Devil' Hughes (l) und Josh Homme (R) von der Band Eagles Of Death Metal, hier auf einem Konzert im Juni....Foto: dpa

Fans wollen nach den Terroranschlägen von Paris den Coversong „Save A Prayer“ der US-Rockband Eagles of Death Metal in die Charts bringen. Auf der Facebook-Seite „Eagles Of Death Metal For No. 1“ rufen sie dazu auf, den Titel massenhaft herunterzuladen - mit Erfolg: Die digitalen Verkäufe stiegen in mehreren Ländern stark an, wie der Marktforscher GfK Entertainment mitteilte.
Beim Konzert der US-Rocker im Club Bataclan in Paris waren am vergangenen Freitagabend bei einem Terrorangriff etwa 90 Menschen getötet worden.
Bei dem Song handelt es sich um eine Coverversion des Hits der britischen Band Duran Duran aus dem Jahr 1982. Die Aktion sei als Zeichen der Solidarität aus Großbritannien gedacht gewesen, schrieben die Initiatoren am Mittwoch auf Facebook. „Nun ist der Song dabei, zahlreiche Charts rund um die Welt zu erobern.“ Sänger Simon Le Bon von Duran Duran schrieb auf Twitter, man werde alle Erlöse für einen guten Zweck spenden.
Nach Angaben von GfK Entertainment stand der Titel in Deutschland am Dienstag bereits auf Platz vier der Download-Tagestrends, in Frankreich sogar auf Platz drei. Auch in den Niederlanden und in Belgien gehörte er zu den am häufigsten heruntergeladenen Tracks. Gute Platzierungen erreichte der Song auch in Portugal und in der Schweiz. Eine ähnliche Aktion hatte im September den 22 Jahre alten Song „Schrei nach Liebe“ der Ärzte an die Spitze der deutschen Single-Charts gebracht. Er wurde als Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit gepusht. dpa

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