Theaterpreis : "Faust“ für Volker Ludwig

Der langjährige Chef des Berliner GripsTheaters, Volker Ludwig, wird für sein Lebenswerk mit dem Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ geehrt. Der Deutsche Bühnenverein würdigt damit die „großartigen Verdienste“ des 71-Jährigen um das deutsche Kinder- und Jugendtheater.

Volker Ludwig
Volker Ludwig erhält den Theaterpreis "Der Faust". -Foto: dpa

Erst durch Volker Ludwig habe das Kinder- und Jugendtheater einen angemessenen Platz in der Theaterlandschaft erobert. Der undotierte Preis, der als Auszeichnung von Theaterleuten für Theaterleute vergeben wird, wird seit drei Jahren verliehen. Die Preisträger werden von den Mitgliedern der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste gewählt. Auch die Nominierungen in den übrigen Kategorien wurden gestern bekannt gegeben.

Hoffnung auf den „Faust“ für die „Beste Regie Schauspiel“ kann sich Andreas Kriegenburg machen, der am Thalia Theater Hamburg „Das letzte Feuer“ inszenierte. Mit ihm konkurrieren Sewan Latchinan für „Faust I und II“ an der Neuen Bühne Senftenberg und Johan Simons für „Hiob“ in den Münchner Kammerspielen. In der Kategorie „Beste Regie Musiktheater“ sind Paul Esterhazy („Weder noch“ am Staatstheater Kassel), Christof Loy („Così fan tutte“ an der Oper Frankfurt) und Andrea Moses („Elektra“ am Meininger Theater) nominiert. Das Deutsche Theater Berlin, das bei der Kritikerumfrage von „Theater heute“ als Theater des Jahres gekürt wurde, taucht mehrfach in der Liste der Nominierungen auf. So könnte Constanze Becker für ihre Rolle als Frau John in „Die Ratten“ ausgezeichnet werden, ebenso Ulrich Matthes als „Onkel Wanja“. Der Theaterpreis wird am 29. November in Stuttgart verliehen. (Tsp)

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