Kultur : Tod in der Kunst: eine Dresdner Tagung

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Die Europäische TotentanzVereinigung beschäftigt sich zu ihrer Jahrestagung in Dresden (29. April bis 1. Mai) mit dem Totentanz als Metapher der Zerstörung. Nach Angaben der Veranstalter werden etwa 100 Wissenschaftler der Sparten Musik, Tanz, Literatur, Film und Theater, Ethnologen sowie Medizin- und Kunsthistoriker über den personifizierten Tod in Darstellungen des Krieges diskutieren. Totentänze finden sich in frühneuzeitlichen Gemäldezyklen und Drucken ebenso wie in Literatur, darstellender Kunst oder Musik. So haben Maler wie Peter Paul Rubens, Hans Holbein und Otto Dix sowie die Dichter Goethe, Heine und Thomas Mann den Tod als Figur zu fassen versucht. dpa

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