Tokio Hotel in Berlin : "Berlin ist cool"

Tokio Hotel sind wieder da. Am Freitag erscheint nach ihr Album "Kings of Suburbia", das erste seit 2009. Am Donnerstag gaben die Jungs eine Pressekonferenz in Berlin.

Die Musiker Georg Listing, Tom Kaulitz, Bill Kaulitz und Gustav Schäfer (v.l.n.r.) von Tokio Hotel stellen am 2.Oktober in Berlin ihr neues Album "Kings Of Suburbia" vor, das am Freitag erscheint.
Die Musiker Georg Listing, Tom Kaulitz, Bill Kaulitz und Gustav Schäfer (v.l.n.r.) von Tokio Hotel stellen am 2.Oktober in Berlin ...Foto: dpa

Ihre Musik und nicht ihr Privatleben soll dieses Mal im Vordergrund stehen. Für Selfies mit ihren Fans stünden sie trotzdem bereit, versicherten die Jungs der Band Tokio Hotel am Donnerstag in Berlin. „Wir freuen uns wahnsinnig, dass alle unsere Fans wieder da sind“, sagte Frontmann Bill Kaulitz (25). Das sei nicht selbstverständlich, wenn man lange nichts gemacht habe. Die Band hatte seit 2009 kein neues Album veröffentlicht. Das aktuelle Album mit dem Titel „Kings of Suburbia“ erscheint an diesem Freitag.

Die vergangenen fünf Jahre haben die Zwillinge Bill und Tom Kaulitz in Los Angeles (USA) verbracht, weil sie in Deutschland kein normales Leben mehr hätten führen können. In den USA hätten sie dagegen unerkannt auf die Straße gehen und feiern können, sagten sie. Allerdings werde einem in Los Angeles schon um zwei Uhr nachts der Drink aus der Hand genommen. Deshalb freuten sich die Brüder auf die deutsche Hauptstadt.


Bill Kaulitz will unbedingt mal ins Berghain

„Berlin ist die coolste Stadt zum Weggehen.“ Bill Kaulitz will unbedingt mal ins Berghain. „Da war ich noch nie“, sagte der Sänger. In den Videos der Band wird viel geraucht und getrunken. Dass sie für manche Jugendliche vielleicht ein Vorbild sind, das sei ihnen „eigentlich wurscht“, sagte Bill Kaulitz.

Zurück in Deutschland sind die Brüder, um das neue Album mit ihrer Band am 4. Oktober bei „Wetten, dass..?“ in Erfurt vorzustellen. Er könne sich noch daran erinnern, wie er die Sendung gemeinsam mit seiner Familie angeschaut habe, erzählte Band-Bassist Georg Listing (27). „Schade, dass es das bald nicht mehr geben wird.“ dpa

Eine Album-Kritik erscheint am Freitag auf tagesspiegel.de/kultur

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