Kultur : Topographie des Terrors: Flick soll helfen

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Der Milliardär und Kunstsammler Friedrich Christian Flick sollte nach Ansicht der Berliner Grünen-Politikerin Alice Ströver den Ausbau des in finanziellen Schwierigkeiten steckenden zeitgeschichtlichen Dokumentationszentrums „Topographie des Terrors“ unterstützen. Das Vermögen Flicks sei „mit Zwangsarbeiterblut erworben“, warf Ströver dem Kunstsammler vor, nachdem die Staatlichen Museen zu Berlin in Absprache mit dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) Interesse an dessen spektakulärer, 2500 Werke umfassenden Sammlung moderner Kunst bekundet hatten. Ströver nannte es in einer Presseerklärung eine Dreistigkeit, wenn der Generaldirektor der Staatlichen Museen, Peter-Klaus Schuster, davon ausgehe, dass es anders als in Zürich in Berlin keine Probleme mit der Sammlung Flick geben würde. Gerade in Berlin, der ehemaligen Zentrale nationalsozialistischer Macht, müsse darüber diskutiert werden, zu welchem Preis die sicher hochwertige Kunst gezeigt werden könne. dpa

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