Kultur : Topographie des Terrors: Kritik am Architekten

Der Architekt Peter Zumthor verliert im Streit um seinen Entwurf für die Topographie des Terrors immer mehr die Rückendeckung der Politik. Der CDU-Abgeordnete Uwe Lehmann-Brauns forderte gestern im Kulturausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses, das Projekt müsse "auf das Wesentliche zurückgeführt" werden, also die Präsentation der Gestapo-Folterkeller und die wissenschaftliche Aufarbeitung. Kultursenator Stölzl erklärte, es sei nicht vordringlich, dass Berlin ein "architektonisches Juwel" erhalte, sondern dass die Stiftung endlich ihre Arbeit aufnehmen könne: "Wir müssen uns in der Mitte zwischen Architektentraum und Provisorium treffen."

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