Kultur : Tradition trifft Moderne

Die 2. Hamburger Kunst- und Antiquitätenmesse

Katrin Wittneven

Trotz zahlreicher Galerien und herausragender Institutionen ist Hamburg nicht gerade ein Kunsthandelszentrum – mehrere Versuche, an der Elbe eine Kunstmesse zu etablieren, scheiterten. Doch nun scheint die richtige Mischung gefunden worden zu sein: Unter dem Motto „Tradition trifft Moderne“ geht die Kunstmesse Hamburg in den Deichtorhallen bereits in die zweite Runde. Die im letzten Jahr auf Initiative vom Bundesverband des Deutschen Kunst- und Antiquitätenhandels gegründete Verkaufsschau konnte sogar zehn weitere Aussteller gewinnen und hat sich auf eine Größe von 45 Teilnehmern eingependelt, die vor allem aus dem Norden kommen.

Das Angebot reicht dabei von chinesischen Skulpturen der Tang-Dynastie (Galerie Fahrenhorst) über ausgewähltes Porzellan aus dem 18. Jahrhundert bei dem Erlanger Kunsthändler Bengtsson bis zu zeitgenössischen Gemälden. Gleich am ersten Tag fand die Galerie Herold für Bilder von Arthur Sibelist (1890, 25000 Euro) und Frank Schult (2004, 9000 Euro) Liebhaber. Zufrieden äußerte sich auch der Kunsthändler Michael Nolte aus Münster, der eine französische Empire-Kommode aus dem 18. Jahrhundert nach Berlin verkaufen konnte.

Deichtorhallen, bis 30. Januar.

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