Kultur : Triennale: Mortier: Kulturfestival Ruhr wird kein Importfestival

Die im Ruhrgebiet geplante Triennale soll kein "Importfestival" werden und sich programmatisch von Festivals wie Salzburg oder Bayreuth unterscheiden. Vorgesehen seien "eigene Kreationen für die Industrielandschaft" und ein "anderer Umgang mit dem klassischen Kanon", sagte Gerard Mortier, Intendant der Salzburger Festspiele, am Freitag in Gelsenkirchen nach seiner Bestellung zum neuen künstlerischen Leiter der Kultur Ruhr GmbH. Statt einer einzelnen Mozart-Oper werde es "eher ein Projekt um Mozart oder ein Projekt um Shakespeare" geben. Das neue Kulturfestival soll erstmals von Mai bis Oktober 2003 stattfinden.

Die Triennale soll sich auf 14 Spielorte konzentrieren. Um die Eigenproduktionen herum sind nach Angaben Mortiers thematisch zusammenhängende Kooperationen mit Musiktheatern und Schauspielhäusern im Revier vorgesehen. Auch die "Off-Szene" soll deutlich präsent sein.

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