Kultur : Tukur und Waller starten in ihre letzte Hamburger Saison

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Die beiden Leiter der Hamburger Kammerspiele, Ulrich Tukur und Ulrich Waller, wollen mit einer „rauschhaften“ letzten Spielzeit Abschied nehmen. „Unsere Zeit hier soll rauschend zu Ende gehen und ein Fest mit dem Publikum werden“, sagte Waller am Freitag bei der Präsentation des Programms. Nach sieben künstlerisch erfolgreichen Jahren haben Tukur und Waller zum Sommer 2003 das Handtuch geworfen. Grund: Ein Zerwürfnis mit dem Vermieter Jürgen Hunke und die finanzielle Unterfinanzierung des Privattheaters. Neben Benefiz-Galas bekannter Künstler für das traditionsreiche Theater mit langer jüdischer Geschichte und Wiederaufnahmen der erfolgreichsten Kammerspiele-Stücke aus den vergangenen sieben Jahren stehen zahlreich Neuproduktionen auf dem Programm, darunter die deutsche Erstaufführung von Ariel Dorfmans „Purgatory“ sowie ein Stück über den Komiker Heinz Erhardt mit Olli Dittrich und Erhardt-Enkel Marek (Regie: Gero Erhardt). Die Zukunft der Kammerspiele ist derzeit noch ungewiss. dpa

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