Kultur : Unendliche Suche - in Venedigs Palazzo Grassi

BS

Auf die "Suche nach dem Unendlichen" begibt sich das Ausstellungshaus Palazzo Grassi in seiner kommenden Ausstellung "Kosmos. Von Goya bis de Chirico, von Friedrich bis Kiefer - Die Kunst auf der Suche nach dem Unendlichen". Das venezianische Institut stellte sein Vorhaben in der Berliner Neuen Nationalgalerie vor. Die Staatlichen Museen Berlin sind einer der wichtigsten Leihgeber der Ausstellung, deren Kurator, Jean Clair, seit jeher eine große Affinität zur Kunst der deutschen Romantik besitzt.

Peter-Klaus Schuster, Generaldirektor der Staatlichen Museen, bedauerte denn auch, dass die Ausstellung nicht in Berlin gezeigt werden kann. Jean Clair, seit 1989 Direktor des Pariser Picasso-Museums, will Malerei mit Fotografie sowie mit Objekten aus der naturwissenschaftlichen Forschung, aber auch mit Beispielen der Alltagskultur mischen, um die fortdauernde Suche und Sehnsucht nach dem Unendlichen zu veranschaulichen. Ausgangspunkt ist Alexander von Humboldts epochales Werk über den Kosmos, das die Aufmerksamkeit auch der bildenden Künstler auf Amerika lenkte. So werden zahlreiche, in Europa kaum bekannte Beispiele der amerikanischen Malerei des 19. Jahhrunderts in Venedig zu sehen sein, dazu zeitgenössische Arbeiten beispielsweise von Thomas Ruff oder Ilya Kabakov. Die Ausstellung ist vom 26. März bis zum 23. Juli im Palazzo Grassi in Venedig zu sehen.

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