Kultur : Union will Schloss statt Palast der Republik

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Auf Kritik sind bei der CDU/CSUFraktion im Bundestag die von Kulturstaatsministerin Christina Weiss unterstützten Pläne für eine Zwischennutzung des Berliner Palastes der Republik gestoßen. Der Palast soll einem Neubau mit barocker Schlossfassade weichen, für den sich der Bundestag im Juli aussprach. Günter Nooke, kulturpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, lehnt eine Zwischennutzung ab: „In Berlin herrscht kein Mangel an abartigen Veranstaltungsstätten, und ein dringender Bedarf nach künstlicher Beatmung des einstigen Sitzes der Volkskammer der DDR ist nicht vorhanden“, sagte Nooke. Die Bundesregierung habe vielmehr den Bundestagsbeschluss umzusetzen und ihre Aufmerksamkeit der Realisierung des Schlossbaus zu widmen. Die Unionsmitglieder im Kulturausschuss fordern außerdem einen Bericht über den Stand der Umsetzung des Bundestagsbeschlusses und die nächsten Schritte zur Schlossplatzbebauung. dpa

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