Kultur : USA: "Geburtsurkunde Amerikas" nach Washington verkauft

Die US-Konressbibliothek hat nach 9-jährigen Verhandlungen die so genannte "Geburtsurkunde" Amerikas erhalten, eine Weltkarte von 1507, auf der erstmals der kurz zuvor entdeckte Kontinent als "America" verzeichnet ist. Verkäufer ist Fürst Johannes zu Waldburg-Wolfegg. Eine Ausfuhrgenehmigung aus Deutschland war bereits 1992 beantragt worden, wurde aber erst jetzt auf Grund "der unermesslichen Bedeutung für die Identität der USA" erteilt. Die 1,30 mal 2,36 Meter große Weltkarte, die sich aus 12 Blättern zusammensetzt, wird künftig in der Eingangshalle der Kongressbibliothek zu sehen sein. Zu dem in den Medien genannten Kaufpreis von 10 Millionen US-Dollar wollte sich der Anwalt des Verkäufers nicht äußern.

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