Kultur : VARUSSCHLACHT – NEUES ZUM MYTHOS

Imperium – Konflikt – Mythos, unter dieser Überschrift stehen die drei Ausstellungen zum 2000. Jahrestag der Varusschlacht in Haltern, Kalkriese und Detmold, die am 15. Mai von Bundeskanzlerin Merkel eröffnet werden.

Kalkriese bei Osnabrück gilt bei den meisten Experten inzwischen als der Ort, an dem die Varusschlacht stattfand. Anderer Meinung ist der Tübinger Althistoriker Reinhard Wolters, der sich dabei in seinem Buch Die Schlacht im Teutoburger Wald. Arminius, Varus und das römische Germanien (C. H. Beck, 255 S., 19,90 €) auf antike Quellen beruft. Weitere ausführliche Darstellungen stammen von Dirk Husemann („Der Sturz des römischen Adlers“, Campus, 224 S., 24,90 €) und Boris Dreyer („Arminius und der Untergang des Varus“, Klett-Cotta, 317 S., 24,90 €). Einen guten Überblick gibt „Die Varusschlacht“ von Günther Moosbauer (C. H. Beck Wissen, 127 S., 7,90 €).

Die FU Berlin veranstaltet eine Ringvorlesung zur Varusschlacht. Nächster Termin am Montag, 11. Mai, mit Alexander Demandt (18 Uhr, Hörsaal 1a, Habelschwerdter Allee 45).

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