Verlängert : Weiter träumen in der Neuen Nationalgalerie

Wegen des großen Erfolgs wird die Ausstellung "Bilderträume" in der Neuen Nationalgalerie in Berlin bis zum 10. Januar verlängert.

Ursprünglich sollte die Surrealisten-Sammlung von Ulla und Heiner Pietzsch Ende November wieder in deren Haus im Grunewald zurückkehren. Die Zwischenbilanz: 140 000 Besucher haben die Gemälde von Max Ernst, René Magritte, Joan Miró, Dalí bis Balthus gesehen. Verkauft wurden über 20 000 Postkarten, 12 000 Plakate und 7000 Kataloge.

Mit der Verlängerung wurde die Ausstellung auch um ein Werk von Francis Bacon erweitert. Außerdem sind Bronzeplastiken von Max Ernst und Alberto Giacometti neu platziert, so dass sie der Besucher nun rundum betrachten kann. In deren ehemaliger Nische hängt nun Bacons Gemälde „Two Studies from the Human Body“ (1975), das Ulla und Heiner Pietzsch in seinem Atelier entdeckt hatten und später von einem Galeristen erwerben konnten. Udo Kittelmann, Direktor der Nationalgalerie, erneuerte bei der Gelegenheit seinen größten Wunsch: „Wir hoffen weiterhin, dass eines Tages unser Traum in Erfüllung geht.“ Die Hoffnung, die Sammlung Pietzsch einmal zu übernehmen, hat er noch nicht aufgegeben. nap

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