Kultur : Von Christiane Peitz:

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FILMTIPP DER WOCHE

Samir hat keinen Nachnamen. Oder keinen Vornamen, je nachdem. Das liegt an seiner Geschichte. Der Dokumentarist lebt in der Schweiz, stammt aus dem Irak und flüchtete mit den Eltern in den 60er Jahren nach Israel. Weil sie Juden waren – und Kommunisten. Aber in Israel mochte sie auch keiner – weil sie Araber waren. Samir befragt jüdischirakische Kommunisten im Exil: aberwitzige Odysseen durch eine Welt voller Grenzen. Forget Baghdad ist ein Film von trauriger Aktualität. (Hackesche Höfe, OmU)

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