Kultur : …von Christina Tilmann

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Wäre es Sommer und dreißig Grad und wären wir, statt in Berlin im Regen zu sitzen, zum Beispiel im sonnigen Rom, könnten wir dort jetzt ins rekonstruierte Globe Theatre gehen, das findige Unternehmen nach London, New York und dem rheinischen Neuss (!) nun auch im Park der Villa Borghese aufgebaut haben. Dort steht seitdem die italienische Kinoprominenz von Roberto Benigni bis Nanni Moretti begeistert stundenlang im Rund und applaudiert der ältesten Liebesgeschichte der Welt: Romeo und Julia.

Da wir aber leider in Berlin sind und der Sommer noch immer auf sich warten lässt und auch das HexenkesselHoftheater mit seiner Romeo-und-Julia-Version derzeit unter den unfreundlichen Temperaturen leidet, gehen wir lieber ins Kino und sehen uns die Liebesgeschichte aus Verona auf der Leinwand an. Immerhin: John Maddens’ intelligente Historienfiktion Shakespeare in Love von 1999 erzählt, wie es hätte sein können zwischen Romeo und Julia und einem gewissen Hallodri namens Will Shakespeare, damals im Londoner Globe Theatre. Geregnet hat es dort übrigens auch.

Nur Montag, 18.30 Uhr, in der Kurbel

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