Kultur : Von Esther Kogelboom:

NAME

FILMTIPP DER WOCHE

Genau richtig für die aktuelle Berliner Wetterlage und alle Österreich-Liebhaber: Hundstage von Ulrich Seidl. Warum? Im Kino ist es kühl. Und „Hundstage“ dauert zwei Stunden, ist aber keinen Moment langweilig. Wichtig zu wissen, dass die fiesesten Figuren keine Schauspieler sind, sondern sich selbst spielen. Das gibt zusätzlich eine dicke Gänsehaut. Österreichisch lernen kann man auch noch – für uns Unverständliches ist untertitelt. Selbst die Nationalhymne des sympathischen Nachbarlandes bekommt man in Etappen beigebracht: Land der Berge, Land am Strome, Land der Äcker, Land der Dome. Erfrischend.

Babylon, Filmtheater am Friedrichshain, Hackesche Höfe

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben