Kultur : Von Jan Schulz-Ojala:

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Es gibt Leute, vor allem Frauen, die diesen Film nicht so richtig mögen: zuviel Küche, finden sie, (nunja, die Heldin jobbt immerhin als Chefköchin im Nobelrestaurant), zuviel Kinderkram (nunja, die Heldin kümmert sich um das Kind ihrer toten Schwester), und am Ende kommt sogar noch die Kirche hinzu (Hochzeit ganz in weiß, katholisches Italien und so weiter). Stimmt schon alles. Irgendwie. Und kann man doch alles auch sehr verzeihen. Denn Martina Gedeck ist diese verlorene Heldin mit wunderbar brüchiger Stimme, und Sergio Castellitto ist der neue Koch, der sie erst sehr und dann immer weniger stört. Und die beiden dürfen mir, wenn sie denn so schön geführt sind wie von Sandra Nettelbeck in Bella Martha, absolut jede Geschichte erzählen.

Börse , Bundesplatz, Kant, Sojus

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