Kultur : Von Jan Schulz-Ojala:

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FILMTIPP DER WOCHE

Die 24 Jahre junge Sarah Polley, ein seltsam überklares Rätselgesicht aus Kanada, spielt häufig Grenzgängerinnen an der Linie zwischen Leben und Tod. Vor sechs Jahren, in Atom Egoyans „Das süße Jenseits“, war sie das einzige Schulmädchen, das ein Busunglück überlebt, und für den um Schadenersatz bemühten Anwalt hat sie nur ein großes Schweigen. In Isabel Coixets Mein Leben ohne mich spielt sie eine junge Mutter, die das Wissen um ihren unheilbaren Krebs vor der Familie geheim hält. Ebenso geheim ordnet sie das Leben ihrer Lieben für die Zeit danach. Und feiert noch einmal das eigene – leise, wie es Sarah Polleys Art ist. (Blow Up, Broadway, Hackesche Höfe, Kulturbrauerei)

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