Kultur : Von Menschen erzählen

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„Requiem“ ist Hans-Christian Schmids fünfter Spielfilm, ein Seelendrama aus der deutschen Provinz der siebziger Jahre. Die Studentin Michaela leidet an Epilepsie und glaubt, von Dämonen besessen zu sein. Für die Hauptrolle wurde Sandra Hüller auf der Berlinale ausgezeichnet (in 7 Berliner Kinos).

Schmid, Jahrgang 1965, studierte an der Münchner Filmhochschule, heute lebt er in Berlin . Er drehte Dokumentarfilme wie „Die Mechanik des Wunders“ (1992) und „Himmel und Hölle“ (1994) über eine innerkichliche Sekte. Sein Kinodebüt gab er 1996 mit Nach fünf im Urwald. Es folgten „23“, „Crazy“ und Lichter . Nach langjähriger Zusammenarbeit mit Claussen und Wöbke produziert er seine Filme nun selbst.

Zurzeit arbeitet Schmid mit Drehbuchautor Bernd Lange an einem Politthriller über einen Anwalt und eine junge Frau aus Kroatien, die einen Kriegsverbrecher wieder erkannt hat. „Das führt beide“, so Schmid, „zum Internationalen Gerichtshof nach

Den Haag, wo sie erleben müssen, dass ihre Aussage nicht erwünscht ist.“

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