Kultur : Vor dem Start: das 45. Berliner Theatertreffen

Von Midlife-Krise nichts zu spüren. Das Theatertreffen, inzwischen im 45. Jahr, erfreut sich wachsender Nachfrage, vor allem international. Was sicher auch mit dem Austragungsort zu tun hat: „Nach Berlin“ lautet der dem DFB–Pokalfinale entlehnte Slogan. In der Ewigenwertung führt übrigens das Burgtheater Wien (39 Einladungen) vor den Münchner Kammerspielen (37) und der Berliner Schaubühne (36). Auch wenn die Burg diesmal nicht vertreten ist – Luc Bondys Wiener „König Lear“ wird im Herbst bei der Spielzeit Europa hier zu sehen sein.

Am 2. Mai beginnt mit dem Münchner „Sturm“ das Theatertreffen, Bundestagspräsident Norbert Lammert spricht zur Eröffnung. Eine Ausstellung mit Fotos von Erika Rabau erinnert an glorreiche Zeiten im Spiegelzelt. Kommenden Sonnabend erhebt sich in der Kassenhalle des Festspielhauses der Ansturm auf die Karten (Nummernausgabe ab 9 Uhr). Zehn Inszenierungen werden bis 18. Mai gezeigt, darunter die „Die Erscheinungen der Martha Rubin“ aus Köln, eine Rund-um- die-Uhr-Installation in der Schöneberger Lokhalle. Eine Erscheinung gab es gestern schon beim Pressegespräch: schönstes Theatertreffenwetter. Tsp

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