Was machen wir heute? : Gut Wetter

Wie ein Ost-Berlinerdie Stadt erleben kann

Robert IdeD

Was soll man bei dem Wetter noch machen? Noch häufiger ins Kino gehen? Noch mehr Bücher lesen? Noch mehr Wintersport gucken? Vielleicht muss es mal was anderes sein: das Nachdenken über das Wetter. Wie das geht? Hören wir mal rein bei der besten Band Berlins:

„Die Leute, die du liebst, sind alle auf Mallorca und singen dort das Lied vom Schädelweh. Tritt nicht auf das Laub, darunter wohnt das Grauen, und das Gelbe daneben ist der Schnee.

Freu dich nicht zu früh auf den Sommer. Weihnachten ist gerade erst vorbei. Im Treppenhaus riecht es noch nach Glühwein. Und im Fernsehen läuft der weiße Hai.

Der See, an dem du stehst, kann sich nicht entscheiden, ob er umkippen oder einfriern soll. Der Hund, mit dem du lebst, kann dich nicht mehr leiden – und der Glascontainer ist schon wieder voll.

Freu dich nicht zu früh auf den Sommer. Weihnachten ist gerade erst vorbei. In den Wäldern weinen noch die Bäume. Und im Fernsehen läuft der weiße Hai.

Hart verdient das Brot, härter die Erkenntnis und am härtesten ein ganzer Tag mit dir. Ruf mich einfach an, wenn du Inventur machst und Hilfe brauchst von einem wie mir.

Freu dich nicht zu früh auf den Sommer. Weihnachten ist gerade erst vorbei. Im Einkaufszentrum gibt es heiße Ohren. Und im Fernsehen läuft der weiße Hai.

Das da kommt da hin und das da kommt da hin, und das da ist irgendwie dabei. Das da kommt da hin und das da kommt da hin, und am Ende zählen nur wir zwei.

Freu dich nicht zu früh auf den Sommer. Weihnachten ist gerade erst vorbei. Im Treppenhaus riecht es noch nach Glühwein. Und im Fernsehen läuft der weiße Hai.“

Danke, beste Band Berlins, fürs Nachdenken übers Wetter. Und Danke für ein großartiges Konzert. Blöd war nur, vorher eine Stunde in der Kälte an der Arena anzustehen. Aber was tut man nicht alles für ein paar warme Gedanken.Robert Ide

Die beste Band? Na, Element of Crime.

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